Der Weg zum TXL Design für Shirts und Hoodies

Das erste Design in der Reihe Aviation Clothing

Kennt ihr dieses, Gefühl alles mögliche zu haben, was auf eine gewisse Art und Weise einzigartig ist? Es fängt bei den Füßen mit Schuhen an und hört mit Bekleidung auf. Ich mochte es nie, etwas von der Stange zu haben. Aber dennoch faszinierten mich T-Shirt´s und Hoodies mit speziellem Design. Als David Beckham eine H&M Kollektion veröffentlichte, war für mich klar..das brauchst du!

Nun – Warum? War es die Affinität zum Charakter und äußeren Erscheinungsbild oder vielmehr die Überzeugung von Schnitt und Aussehen der Produkte? Ehrlich gesagt braucht jede Marke eine Identifikation mit einem Stil. Für mich war klar, dass ich gerne mein eigenes Design veröffentlichen wollte. Etwas, das Schnitt, Einzigartigkeit und genau diese Identifikation hervorheben würde.

Beim TXL Design (Berlin Tegel Airport) war mir von Anfang an klar, dass ich nicht auf das architektonische Achteck setzen, und dieses mit einem typischen “ i love“, verbinden möchte.

Was, wenn man es schafft verschiedene Eigenschaften in ein Design zu bringen, ohne es überladen wirken zu lassen? Es sollte detailverliebt und zeitlos sein.

Jeder Flughafen ist mit einem ICAO und einem IATA Code belegt. Der ICAO Code wird eher für den Flight Management Computer im Cockpit, kurz „FMC“, gebraucht. Der IATA Code (International Air Transport Association) ist der bekanntere, der unter anderem auf Flugtickets und Kofferlabeln steht.

Jeder Flugreisende hat diesen Code schon mal gesehen.

Der Flughafen Tegel ist mit zwei Start und Landebahnen versehen. Auffällig ist dabei, dass gezielt die Bahn 26R/08L gewählt wurde. Sie verfügt über 595 Meter mehr Länge als die Bahn 26L/08R und wird daher für Start und Landung priorisiert. Die Bahn im „X“ unter zu bringen verstärkt zusätzlich das Mittelpunktgeschehen bei jedem Flughafen.

Abgerundet wird das Design mit Luftfahrttypischen Informationen, wie magnetische Ausrichtung, Höhe und Koordinaten. Als zusätzliches Detail haben wir auch die Frequenzen der Abflugkontrolle hinterlegt. So muss sich jede Airline vor der Starterlaubnis an die Clearance oder auch Delivery wenden, um sich den Flugplan und ggf. Slot bestätigen zu lassen. Ein Slot ist ein begrenztes Zeitfenster, in dem das Flugzeug starten muss, damit es vorgegebene Lufträume durchfliegen darf.

Die Ground- und Tower-Frequenz unterstützt die Piloten bei Rollanweisungen und vergibt die Start und Landeerlaubnis, bevor, nach dem Start, an die Radarkontrolle übergeben wird.

Nun, was hat Bremen mit Berlin zu tun? Deutschland ist in verschiedene Lufträume aufgeteilt. Der Funkkontakt wird aus einem Area Control Center in Bremen u.a  für den Luftraum Berlin geleitet.

Für mich ist der Flughafen Tegel von besonderer Wichtigkeit, weil genau von hier aus die Reise mit DPARTED begann.

Meine Damen und Herren, wir haben bereits unseren Sinkflug begonnen und werden in Kürze in Paris landen.

Always Three Green!